Natur für Alle

Barrierefreie Naturerlebnisse als Impulsgeber für den ländlichen Raum

Seit Jahren arbeiten die Nationalen Naturlandschaften erfolgreich daran, in ihren Schutzgebieten mehr Barrierefreiheit zu bieten. Mit dem Projekt, das das DSFT gemeinsam mit dem Dachverband der Nationalen Naturlandschaften EUROPARC e.V. realisiert, kommt nun eine neue Qualität hinzu. Aus dem Anspruch „Natur für Alle“ sollen attraktive Inspirationen rund um barrierefreie Naturerlebnisse entstehen.

Dazu wurden 2018 bundesweit vier Modellregionen ausgewählt:

  • Biosphärenreservat Flusslandschaft-Elbe
  • Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft
  • Nationalpark Kellerwald-Edersee
  • Nationalpark Hunsrück-Hochwald (gemeinsam mit Naturpark Saar-Hunsrück)

Das Potenzial der einzelnen Regionen wurde mithilfe von Bestandsanalysen ermittelt. In Workshops erarbeiten das DSFT und EUROPARC daraus gemeinsam mit den Naturlandschaften und deren Partnern vor Ort Chancen und Herausforderungen bei der Gestaltung barrierefreier Naturerlebnisangebote. Bei der Umsetzung werden die Modellregionen, Leistungsträger und Akteure nicht alleine gelassen. Das DSFT und EUROPARC begleiten sie entlang der gesamten touristischen Servicekette: mit Beratung, Erhebungen nach dem bundesweiten Kennzeichnungssystem „Reisen für Alle“ und der Möglichkeit, ein Netzwerk „Barrierefreiheit“ vor Ort zu entwickeln.

Die Bausteine

  • Bestandsanalyse und Strategie-Entwicklung vor Ort
  • Impulse und Unterstützung bei der Angebotsgestaltung
  • Sensibilisierungs- und Motivationsworkshops in den Regionen
  • Erhebungen und Zertifizierungen nach „Reisen für Alle“

Das Projekt

Das gemeinsame Projekt „Barrierefreie Naturerlebnisse als Impulsgeber für den ländlichen Raum“ (Laufzeit 2018 – 2021) wird mit Mitteln aus dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft finanziert. Ziel ist, aus der Umsetzung des Anspruchs „Natur für alle“ regionalökonomische und soziale Impulse für den ländlichen Raum anzustoßen.

Mehr zum Projekt finden Sie hier.